Archiv | Platten to die for

Platten to die for / fated to die: mit Bruno von kAmikaZe einhundert

Bruno von kAmikaZe einhundertJa, Leute, ihr habt richtig gelesen! Heute melden wir uns mal wieder mit einem Beitrag der Kategorie “Platten to die for / fated to die” zurĂŒck.

Diesmal erzĂ€hlt euch Bruno, der bei “kAmikaZe einhundert” Basslauf und Gesang zum Besten gibt, fĂŒr welche Platte er einen teuflischen Pakt eingehen wĂŒrde – und auf welchem Album er nach wie vor verzweifelt nach einem Punksong sucht.
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Platten to die for / fated to die: mit Martin von The Boots

 Der aktuelle Beitrag unserer Kategorie „Platten to die for / fated to die“ stammt von Martin, SĂ€nger und GrĂŒnder der Band The Boots aus dem Raum Tauferer-Ahrntal.

Die ehemalige Rock-Coverband, die sich nun auf Eigenkompositionen konzentriert, konnte bereits das Publikum bei der Local Heroes Italy – Vorausscheidung ĂŒberzeugen.

Heute erzĂ€hlt uns Martin, welches Album (und die damit verbundene Philosophie) er am meisten schĂ€tzt und welche Platte sein damals 17 jĂ€hriges Britrockherz zutiefst erschĂŒttert hat.
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Platten to die for / fated to die: mit Eduard Martin von monroe’s ex

 Auch diesen Sonntag haben wir ein Bandmitglied ĂŒber sein Lieblingsalbum und seinen schlechtesten TontrĂ€ger im CD-Regal befragt.

In unserem heutigen Beitrag erzĂ€hlt uns Eduard Martin Spitaler, Gitarrist des Instrumental – Duos monrose’s ex, welches Album fĂŒr ihn zeitlos und somit gleichzeitig seine “Platte to die for” ist und fĂŒr welchen seiner FehlkĂ€ufe aus den spĂ€ten 90ern er heute kaum noch Worte findet…

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Platten to die for / fated to die: mit DJ BossiFunk

DJ BossiFunkDJ BossiFunk, der zur Zeit im Riseclub Bozen auflegt, hat fĂŒr euch in seinen 7.000 Platten gestöbert.

Im heutigen Beitrag erzÀhlt der DJ welche seiner Platten auf der Playlist nie fehlen darf und welche er vorsichtshalber kein weiteres mal auflegen wird.

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Platten to die for / fated to die: mit Makke von Suncold

 [ SUNCOLD ]  Seit dieser Woche ist die erste CD von Suncold „Hellforce one“ erhĂ€ltlich. Passend zu diesem Anlass erzĂ€hlt uns Makke, SĂ€nger der Metalband, welche seiner Platten er am meisten schĂ€tzt und welche er am liebsten nie wieder hören möchte.

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Platten to die for / fated to die: mit Markus von Dschezzi

Markus von DschezziWie jeden Sonntag haben wir einen Beitrag der Kategorie “Platten to die for / fated to die” fĂŒr euch zusammengestellt. Diese Woche erzĂ€hlt uns Makke, SĂ€nger der Puschtra Rock-Band Dschezzi, von seinem Lieblingsalbum und von einem Fehlkauf, den er am liebsten in der untersten Schublade verstecken wĂŒrde… weiterlesen ::

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Platten to die for / fated to die: mit Imi von Cats On Lemon Balm, ;Ό;

Platte to die for: Nick Drake – Pink Moon

Nick Drake - Pink Moon

Also vorweg einmal, ist es fĂŒr mich praktisch unmöglich eine Lieblingsplatte zu wĂ€hlen. Als eingefleischter Musicjunkie machst du so was auch nicht, das ist als ob du ein „Lieblingskind“ hĂ€ttest: impossible.
Ich wĂ€hle Nick Drake’s „Pink Moon“ als meine Platte to die for, aus dem einfachen Grund weil es eine der Platten ist, die in SĂŒdtirol viel zu wenige kennen. Nick Drake ist eine Musiklegende, dessen Einfluss auf alles musikalisch Darauf Folgende stĂ€ndig untergraben wird, das muss geĂ€ndert werden!

Vielleicht erinnern sich einige, das es vor X Jahren eine BMW Cabrio Werbung gab, in der eine Gruppe jugendlicher durch die Nacht fĂ€hrt, romantische AtmosphĂ€re, Mondlicht, GlĂŒhwĂŒrmchen
 genau in jener Werbung gab es einen Song, und natĂŒrlich stand nicht dabei von wem er war.

Ich forschte und forschte, und nach ewigem verzweifeltem Suchen fand ich heraus, es war Nick Drake. Ich ging also zum CD HĂ€ndler meines Vertrauens und bestellte die Platte. Und ich war ĂŒberglĂŒcklich als ich sie endlich in den HĂ€nden hielt.
Jeder einzelne Song ist meiner Meinung nach Wahnsinn. (na ja, man muss schon ein Singer/ Songwriter Fan sein). Sie sind zusammengenommen wie einzelne Puzzle- Teile, die perfekt ineinander greifen, aber nie ein vollstÀndiges Bild ergeben. Mit einer Leichtigkeit, die aber von einer bitteren Schwere begleitet wird. Wie Schmetterlinge die an Anker gebunden sind.

Nick Drake sollte in jeder Musiksammlung vorhanden sein, denn er war Inspiration fĂŒr fast alle die folgten. Der Mann ist eine echte Musiklegende.

 

Platte fated to die: Smashing Pumpkins – Zeitgeist

Smashing Pumpkins - ZeitgeistEine fated to die Platte auszuwĂ€hlen, ist genauso schwer. Ich „miste meine Musiksammlung stĂ€ndig aus“, daher habe ich nie eine Platte die mir nicht gefĂ€llt.
Doch als ich mir im Urlaub als SchnĂ€ppchen die neue Smashing Pumpkins „Zeitgeist“ Platte gekauft habe, musste ich zu meiner extremen EnttĂ€uschung feststellen, das es dass ja wohl nicht sein kann.

Ok, also zuerst einmal, solltet Ihr wissen, ich liebe die Smashing Pumpkins. Ich gebe sie auch jetzt noch als meine Lieblingsband an. Ich habe mir mit 7 Jahren meine erste CD von ihnen besorgt, und von meinem eigenen Geld bezahlt. Aber als ich mir „Zeitgeist“ das erste Mal anhörte, die Interviews von Corgan las und bei den Live Acts, das verzweifelte versuchen an die alten Erfolge anzuknĂŒpfen sah, war’s mir zu viel.

Die Songs sind nicht mehr als mittelmĂ€ĂŸig, wenig originell, und selbst die Lyrics, fĂŒr welche ich Corgan normalerweise immer so bewunderte, sind sehr schwach. Ich hĂ€tte es bevorzugt das diese Platte nie erschienen wĂ€re, dann wĂ€re ihr Mythos erhalten geblieben, diese dĂŒster/melancholische Grunge- Rock- Alternative Band zu sein, die niemand so richtig einordnen kann. Sehr, sehr schade!

 

Imi im Netz:
www.myspace.com/catsonlemonbalm
www.myspace.com/metinateardrop

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Platten to die for / fated to die: mit sub

Franco Battiato - l'arca di noĂšPlatte to die for:
Franco Battiato – l’arca di noĂš

Ich habe viele Platten, aber sterben wĂŒrde ich nur fĂŒr eine. FĂŒr eine ĂŒber alles: “l’arca di noĂš” von Franco Battiato (1985). Es war meine erste Platte; eine Tante hat sie mir geschenkt, ich glaube zum Geburtstag.

Diese Musik und die Texte haben mich damals und heute auch noch vom Stuhl geschmissen. Latein, italienisch, deutsch, Rock und Elektronik alles zusammengemixt in echte pop music. genial.

 

Modern Talking - Cherry Cherry LadyPlatte fated to die:
Modern Talking – Cherry Cherry Lady

Die schlechteste Platte: “cherry irgendwas” von Modern Talking. Sie war auch ein Geschenk, eine Single um 1984. Ich hab sie einmal gespielt und dann versteckt. sorry.

 

Stefano und sein Projekt sub findet ihr auf:
www.myspace.com/subnormale

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Platten to die for / fated to die: mit Zomby von Club99

Diese Woche bei der Rubrik Platte to die for/fated to die: Gitarrist Zomby von der SĂŒdtiroler Ska-Institution Club 99. Die Band wurde 1999 gegrĂŒndet und rockt seitdem nicht nur SĂŒdtirol sondern ganz Mitteleuropa. Man kann den „Skaclub“ sicherlich auch als Initiator des Ska-Trends der letzten Jahre sehen. Zomby hat als Platte to die for eine genredefinierende Platte auserkohren. Aber lest selbst!

 

Platte to die for: The Clash – London Calling

 The Clash - London Calling In jedem Zeitpunkt meines Lebens gab es Platten von denen ich nicht wegkam (so z.B. in den Mittelschuljahren die Live-Scheibe “If you want blood, you’ve got it” von AC/DC, spĂ€ter dann “Blast off” von Stray Cats oder gar “And out comes the wolves” der Rancid, heutzutage eher “Ball of Fire” von The Skatalites), trotzdem war es keine MĂŒhe meine “Platte to die for” zu wĂ€hlen. Die Scheibe, die ich seit dem Jahr 1987 regelmĂ€ssig auflege ist “London Calling”.

Laut “Rolling Stone” und anderen weltberĂŒhmten Fanzines ist “London Calling” von The Clash das beste Album der ‘80er, obwohl es eigentlich noch im Jahr 1979 erschienen ist. The Clash sind meiner Ansicht nach eindeutig die musikalischste Punk-Band aller Zeiten.

Der Rhythmus ist meistens Punk, aber “London Calling” hat viel mehr zu bieten als das, was man gemeinhin unter Punk versteht: Reggae z.B. kommt immer wieder dominant zum Vorschein. Clash zeigen wie sich Punk im harmonischen Zusammenspiel mit Jazz, Ska, Rock’n’Roll, Folk, Swing und ein Hauch von Flamenco (z.B. in “Spanish Bombs“) verbinden lĂ€sst. Was die Texte angeht, die sind mindestens so intelligent wie die Musik.

The Clash lassen sich in diesem Doppelalbum bei jedem Song was Neues einfallen, und nach fast 30 Jahren klingt diese Platte immernoch aktuell.

 

Platte fated to die: Vallanzaska – Ancora una fetta

Vallanzaska - Ancora una fettaHab zuhause keine richtige “fated to die-Platte” gefunden (naja vielleicht die cd der coverband Dread Zeppelin oder eine Scheibe von den Pooh, die “wer weiss wie” in meinem Zimmer gekommen ist), so hab ich eine Platte unseres Ex-SĂ€ngers gewĂ€hlt.

“Ancora una fetta” von der italienischen Skaband Vallanzaska wurde an einem Freitag gekauft, am Samstag wĂ€hrend einer Konzertreise lief die Cd im Autoradio und am Abend nach unserem Konzert wurde die Scheibe am Merchandise-Stand um wenige euros (ich glaub es waren 4 euro) schon wieder verkauft.

Nach der sehr guten “Cheope” hab ich mir von Vallanzaska einiges erwartet, aber “Ancora una fetta” ist meiner Ansicht nach eine eher schwache Platte, man hat das GefĂŒhl die Band spiele nicht das, was sie eigentlich möchte, ein gezwungener Stilwechsel der Mode entsprechend, ein Drang nach BerĂŒhmtheit.

 

Mehr zu Club99 findet ihr auf:

www.skaclub99.com oder

www.myspace.com/skaclub99

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Platten to die for / fated to die: mit Othmar von John’s Revolution

The Verve - Urban HymnsPlatte to die for:
The Verve – Urban Hymns

Ein ganzes langes Jahr lang war diese Scheibe in meinem Autoradio und natĂŒrlich auch eine Kopie in meinem KĂŒchenradio und natĂŒrlich eine weitere in meiner HI-FI Anlage. Ein ganzes langes Jahr lang hab ich wohl an mindestens 4-5 Tagen in der Woche wenigstens einen Song dieses Album gehört. Vorzugsweise allerdings das ganze prachtvolle Werk am StĂŒck! Und das Tolle daran: ich hab mich nicht satt gehört – ich kann’s immer noch hören!

Das Album strotzt nur so von Details welche man auf Anhieb gar nicht wahrnimmt, welche man aber Durchgang fĂŒr Durchgang entdeckt und welche die Songs immens bereichern. Viele Gitarren sind dezent, still in irgendein Eckchen gemixt und spielen feine atmosphĂ€rische Sachen, angereichert mit Echo und Reverb und sind praktisch der Sauerstoff fĂŒr die unglaublich ausgereiften Songs.

Songs welche alles haben: emotionale Tiefe (und ich sage euch da tun sich gewaltige Tiefen auf wenn der Herr Richard Ashcroft singt, schreit und mantra mĂ€ĂŸig predigt!), rockige Grooves (”The Rolling People” oder ”Come On”: das Outro is da Hamma’!!! Das laut gespielt … und du brauchst keine Droge mehr), klassiche Schönheit (”Lucky Man”, ”Sonnet”, ”The Drugs Don’t Work”, ”Weeping Willow”, ”Velvet Morning”, ”Space and Time”), frĂŒhe Verve Shoegazing-Anleihen (”Catching A Butterfly” und ”Neon Wilderness”) und natĂŒrlich DIE inoffizielle Hymne des Briten (”Bittersweet Symphony”).

Es gibt auf diesem Album fĂŒr mich keinen Aussetzer. Eigentlich stand ich 1997 noch mehr auf Stoner-Rock, aber das Album hat mich bekehrt. Fookin’ brillant!

My Bloody Valentine - Isn't AnythingPlatte fated to die:
My Bloody Valentine – Isn’t Anything

Ihr solltet mal die Staubschicht auf dieser CD bei mir zu Hause sehen! Ich als partieller Shoegazer-Fan hab mir diese Platte zugelegt weil sie immer in den diversen Zeitungen und Foren als Auslöser fĂŒr weiß Gott was alles gilt. Als Meilenstein, als heiliger Gral.

Aber ich will mal ehrlich sein: mir wird ganz einfach schlecht beim zuhören … als wĂ€r ich auf’n Schiff auf hoher See. Die Musik schaukelt dich auf und ab und die Gitarren spĂŒlen dich von einer Ecke in die andere. Das ist zuviel fĂŒr mich. Ich halt kaum drei StĂŒcke am StĂŒck durch. Das Schlagzeug klingt derweil als wĂ€r’s ein alter Bontempi-Synthesizer und gesungen wird aus dem Standgreif, was einem grad so einfĂ€llt.

Was fĂŒr andere die Erscheinung des Heilands ist will sich mir einfach nicht erschließen, muss sich aber auch nicht. Fookin’ shite!

Othmar und seine mates findet ihr auf:
www.johnsrevolution.com
www.myspace.com/johnsrevolution

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Platten to die for / fated to die: mit Tom von eating.seats

Lateralus CoverDie eine wahre Platte to die for aus all den Perlen von Dredg ĂŒber I am Kloot bis hin zu den Red Sparowes auszuwĂ€hlen ist fĂŒr mich nicht sonderlich schwer. In meiner Laufbahn habe ich sehr sehr viele klasse Scheiben angetroffen, aber es gibt fĂŒr mich nur eine wahre: Lateralus von Tool.

Diese Platte verfolgt mich nun schon seit Jahren. Seit ihrem Erscheinen im Jahre 2001 hat sie eine Àusserst interessante Entwicklung durchgemacht. Beginnen sollte alles mit einer sehr paradoxen Begebenheit:

Es war eine Zeit in der MTV noch ertragbar war. Eines schönen Tages wurde ein Track namens Untitled #1 auf MTV gespielt. Ein schwer verstörendes Video begleitete den Song. Ich war an den TV gefesselt. Mein Kopf (der zu dieser Zeit voll von New Metal vom Schlage KoRn, Limp Bizkit und Systen of a Down war) schien die Musik nur StĂŒckweise zu begreifen. Ich befand mich damals auf dem Weg zum Scheitern am ersten Versuch die Matura zu schaffen. Aufgrund dessen, war mir diese Musik auch wichtiger und so begab ich mich eines Tages anstatt zur Schule zum Plattenladen. Und fragte dort nach ob denn diese Tool-Scheibe zu haben wĂ€re. Ich legte mir gleich 2 zu: Aenima und Lateralus. Untitled #1 entpuppte sich als Stinkfist auf der Aenima und lief ab nun auf heavy rotation. Die Mischung aus brachialen Riffs, komplexen Songstrukturen, herrlich gekonntem Gesang und den ewiglangen obskuren Soundtexturen ĂŒberwĂ€ltigte mich. Doch Lateralus schien dem hinterherzuhinken. Monatelang gab ich der Platte immer wieder Chancen. Inzwischen liebte ich alle andern Platten von Tool, nur Lateralus mochte einfach nicht zĂŒnden.

Dann, ca. einanhalb Jahre spĂ€ter auf einmal brach sie los: Ich konnte nur mehr diese CD hören. Es ging einfach nicht anders. Von den hĂ€mmernden Toms auf The Grudge, ĂŒber das seltsame Walgesang auf Mantra. Das geniale melodiefĂŒhrende Basspiel von Justin Chancellor, welches auf Schism seinen Höhepunkt findet. Überhaupt Schism: Wer sonst schafft es mit einem fast 7-minĂŒtigem Song im 5/4 Takt auf MTV gespielt zu werden? Und damit auch noch Erfolg zu haben? Die Lieder Parabol und Parabola welche eine perfekte Einheit bilden und jeweils getrennt einfach nicht funktionieren. Und ganz zu schweigen von dem epischen Konstrukt aus 3 Liedern welches das Ende der Platte markiert: Lateralis, Disposition und Reflection. Diese finale Triolgie – abgeschlossen durch Triad – hinterlĂ€sst einen bleibenden Eindruck. Einfach nur Musik. Solche, in welcher man nach 6 Jahren durchgehendes Hören immer wieder neue Geheimnisse und versteckte Botschaften entdeckt. Die Öffentlichkeits- und MTV-Verweigerung. Ihre mystischen, verstörenden Musikvideos, in welchen die Band selbst nie vorkommnt: All das verstĂ€rkt den Mythos um Tool. Und es tut der Musik mehr als gut. Hier geht es ganz Klar um Musik. Und das GefĂŒhl das selbige auslösen kann.

 

Und nun zu meiner Platte fated to die. Eine Platte aus der Reihe: “Ich kenne die Musiker, also muss die Platte doch gut sein.” Tja. So kann man sich tĂ€uschen. Aber hier geht es wieder um Tool. Um Danny Carey um genau zu sein – ihr Drummer.

Er war anscheinend nicht von Beginn an bei Tool, sondern startet seine Karriere unter anderem bei Pigmy Love Circus. 2003 kam ein Album von ihnen, welchem sie den bedeutungsschweren Namen The power of beef gaben. Um ehrlich zu sein: Ich hielt damals schon nicht viel davon, aber das Loch dass Tool nach Lateruls 5 Jahre lang hinterliessen, brachte mich dazu, die Platte zu kaufen. Und ich war ĂŒberzeugt, gute Musik anzutreffen. “Ist ja der Danny Carey dabei …”

Weit gefehlt. Ich fand das Ding auf Umwegen im Internet. Dort gab es eine Single zum Gratis-Download. Schön dachte ich und habe Pistolero Sleep heruntergelade. Was ich da hörte war ganz lustig. Ein Mensch der ein Intro sprach, welches aus einem Sergio Leone Film sein könnte und vom wilden Westen erzĂ€hlt und plötzlich brettert der blanke Metall los, der von dem grausamen unmelodiösen Geschrei des SĂ€ngers untermalen wird. Aber es war lustig. Nur bis zu dem Punkt wo ich dann das Album selbst in den HĂ€nden hielt und merkte … Verdammt, die meinen das ernst. Die Platte geht von hinten bis vorn nur durch verzerrte Gitarrenriffs, grausames Gegröhle und simples und einfaches Schlagzeugspiel. Einheitsbrei. Die Texte erzĂ€hlen von BankĂŒberfĂ€llen, KnochenstrĂ€uchern, Drogenjagden und Saloongeschichten. Hillbillymetal zum mitgröhlen. Ein zwei gute AnsĂ€tze sind zu hören, aber diese werden immer wieder Sekunden spĂ€ter durch Pathos oder das musikalische FingerspitzengefĂŒhl eines Elefanten zerstört.

Fated to die. Ihr SĂ€nger selbst spricht es auf Pistolero Sleep aus: “Somehow I knew I had run my last mile”

Tom und die anderen seats findet ihr auf: www.eatingseats.com

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Platten to die for / fated to die: mit Leander, “Triangelspieler” von Sense of Akasha

Sense of Akasha basteln gerade an ihrem dritten Streich im Studio. Da kann es schon mal vorkommen, dass die “SensemĂ€nner” etwas UnterstĂŒtzung brauchen. Ihr Leander ist dann in organisatorischer Hinsicht promt zur Stelle.

Musikalische UnterstĂŒtzung kann man von ihm zwar nur beim Triangel- und Klangstab-Spielen erwarten, dennoch beglĂŒckt er Klaus & Co. gerne mit PrachtstĂŒcken aus seiner Plattensammlung. Wie sich das auf die Studioarbeit der Sensen auswirkt, werden wir bald hören. Und bis dahin stellt uns Leander sein Tatwerkzeug vor:

 

Sonic Youth - GooPlatte to die for: “Goo” von Sonic Youth hat die Art meines MusikverstĂ€ndnisses so verĂ€ndert wie keine andere Platte bis dahin. Die Veröffentlichung von “Goo” 1990 war neben “Surfer Rosa” von den Pixies so bedeutsam fĂŒr mich, dasss ich zum Beispiel nie ein großer Nirvana-Fan wurde.
Erstaunlich ist, dass Sonic Youth bis heute eine der spannendsten und innovativsten Bands geblieben sind. Leider (oder Gott sei Dank) gibt es nicht allzuviele Alben, die dich in eine komplett neue Bahn werfen. Nachher ist mir das eigentlich nur mehr bei “Debut” von Björk und Radiohead`s “OK Computer” passiert…und dafĂŒr will ich mich hiermit bei den KĂŒnstlern bedanken!

 

Offspring - SmashPlatte fated to die: Einige werden bei der Auswahl dieser Platte bestimmt aufschreien, aber ich finde “Smash” wirklich sehr schlimm. Ich habe mir das Album auf Anraten eines Freundes, ungefĂ€hr ein Jahr bevor “Self Esteem” ein Riesenhit wurde, gekauft.
Anfangs fand ich das Album noch ganz lustig, aber spĂ€testens beim dritten Mal hören, konnte ich die naiven Melodien nicht mehr hören. Zu meinem Übel wurde “Self Esteem” einige Zeit spĂ€ter von jeder Provinz-Radiostation rauf und runter gespielt, was meinen Hass auf die Band und ihre Musik nur noch verstĂ€rkte. Ich glaube zu dem Zeitpunkt habe ich aufgehört Radio zu hören. Noch schlimmer war eigentlich nur “Best of Rockers n’ Ballads” von den Scorpions, aber die Platte habe ich nur geschenkt gekriegt und zĂ€hlt somit nicht.

 

Welchen Wind of Change ;) die neue CD von Sense of Akasha in unser Land bringen wird, werden wir bald hier erfahren:

www.myspace.com/senseofakasha

www.senseofakasha.com

Sense of Akasha live: 03.11.2007 “Gorgeous Music Festival“, UFO Bruneck

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Platten to die for / fated to die: mit Reddey von Noisy Royal Dirt/Cats On Lemon Balm

Justice - CrossEine Lieblingsplatte auswĂ€hlen ist nicht einfach. Meistens greift man auf Klassiker zurĂŒck, die weltweit Revolutionen auslösten: Nirvana’s Nevermind, AC/DC’s Back in Black, Kraftwerk’s Autobahn und Ă€hnliches sind dabei ganz weit vorne. Dabei wird vergessen, dass auch heutzutage noch sehr gute Musik gemacht wird, zwar nicht so revolutionĂ€r wie die obgenannten, aber doch mit starken Songs. Deswegen habe ich Justice – Cross (ich weiß leider nicht wie man das Kreuzsymbol eintippt) als Platte to die for ausgewĂ€hlt.

Klar, es ist ein 2007er Album und noch nicht lange am Markt. HĂ€tte ich einen KĂŒnstler wĂ€hlen mĂŒssen, anstelle eines Albums, wĂ€re Justice auch (noch) nicht meine erste Wahl. Aber ein gutes Album ist ein gutes Album ist ein gutes Album. Zuerst war ich aber bei der Platte doch skeptisch. Die 2006 erschienene EP Waters Of Nazareth gefiel mir zwar gut, aber die Single D.A.N.C.E. war mir dann doch etwas zu soft und bunt, auch wenn das Video zu dem Lied genial ist. Aber irgendwann nahm ich mir doch Zeit fĂŒr das Album und kaufte es mir online. Es könnte ja wie bei der obgenannten EP sein und eine gewisse Zeit beanspruchen, bis es zĂŒndet. Und es zĂŒndete… und wie! Und genau das macht die QualitĂ€t von Justice aus: die beiden Franzosen machen tanzbare Musik mit straightem GrundgerĂŒst, die aber nicht langweilig wird, weil man immer wieder neue geniale Details in den Songs findet. Und da D.A.N.C.E. eines der schwĂ€cheren Lieder ist, kann ich ĂŒber die Hitdichte nicht klagen. Knarzende Synthies und fiese Kollageorgien inklusive! Nicht umsonst werden die beiden Beatbastler von Ed Banger Records die bösen BrĂŒder von Daft Punk genannt. Niemand der elektronische Musik mag, kann an diesem Album vorbei! Nein, falsch: Niemand der Musik mag, kann an diesem Album vorbei!

 

Eskorzo - La Sopa BobaIch habe grauenhafte Compilations zuhause rumliegen: 2x Just The Best, 1x Bravohits, 1x Dancemission und 1x Best Of Dance Mission und dazu habe ich auch Singles von Mauro Picotto, Dj Ötzi und dem klanen Indiana. Meine JugendsĂŒnden will ich nicht leugnen, aber darĂŒber zu schreiben fĂŒhl ich mich nicht im Stande, weil ich die CDs seit sieben bis zwölf Jahren nicht mehr gehört habe. Meine Platte fated to die ist von Eskorzo und heisst La Sopa Boba.

Die CD, die ich ausgewĂ€hlt habe ist deswegen schlecht, weil ich von dieser Sorte einige habe: Ich habe sie nach einem Konzert der Band in Bremen gekauft. Sie haben den Laden gerockt; mit einer Mixtur aus Ska, Polka und Punk konnten sie sogar mich mitreißen. Auf Platte jedoch ist die Band nicht hörbar. Gut, es ist nicht mein Genre, aber die Live-Energie ist auf Platte komplett weg. Stinknormaler spanischer Ska-Punk, wie man ihn tausendmal besser von Ska-P oder sĂŒdamerikanischen Bands des Genres kennt. Ich denke, dass jeder zumindest eine solche CD daheim hat und diese Alben zeigen wieder einmal, dass es zwar großartig ist eine gute Liveband zu sein, fĂŒr die sich die meisten Bands halten, aber eine tolle Band auf Platte zu sein, die theoretisch die ganze Welt mit ihrer Musik erreichen kann, wird unterschĂ€tzt.

Reddey findet ihr auf:
www.myspace.com/noisyroyaldirt
www.myspace.com/catsonlemonbalm

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Platten to die for / fated to die: mit Simon von The Witch

Satanic Surfers - going nowhere fastDie Scheibe to die for. Also wenn das mal keine schwere Entscheidung ist. Schnell mal kurz gedanklich die stilistischen Vorlieben der letzten Jahre ĂŒberflogen (was aus der „Metalphase“? Was aus der „Punkphase“? oder was Aktuelles??).
Also gut. Entschieden.
Satanic Surfers mit „going nowhere fast“.

Eigentlich begann es mit einem recht unscheinbaren Tipp, man möge sich von dieser Band doch mal was anhören, man mĂŒsse es einfach mögen. Und wie es Meister Zufall so wollte, wenige Tage spĂ€ter beim Cd-shopping mit den Fingerchen ĂŒber die HĂŒlle der hier gehuldigten Scheibe geflitzt. Stopp. Nochmal zurĂŒckgeblĂ€ttert
 das war doch
. Ahhhh genau! Freudiges Grinsen ins Gesicht geschmiert, und schnell zum netten FachverkĂ€ufer geeilt um sich das gute Teil mal anzuhören.

Doch die Vorfreude auf neues musikalisches Futter wich schnell der Erkenntnis, dass das, was sich da aus den Kopfhöhrern seinen Weg zu meinen Hörnerven bahnte, so gar keine spontanen und wilden JubelausbrĂŒche verursachen wollte. Zu vertrackt und ungewohnt schienen mir diese Kompositionen, die mir diese sympathische Schwedencombo um die Ohren pfiff. Doch ich nahm mir ein Herz und packte das Ganze doch mit ins EinkaufstĂŒtchen. Der Grund dafĂŒr ist mir bis heute nicht klar. Höhere Eingebung? Wollte es das Schicksal so? WĂ€re gut möglich denn:

Nach einigen HördurchgĂ€ngen im heimischen Gemach, entwickelte sich ein Gefallen 
 ach was rede ich hier
 eine regelrechte Sucht nach dieser Scheibe. Es war mir schlicht unmöglich sie aus dem Player zu nehmen. Die Melodien fraßen sich mit jedem Durchlauf tiefer in mein OberstĂŒbchen. Diese Stimme!! Diese ungebĂ€ndigte Energie!! Dieses unverkennbare, unglaublich nach Vorne knallende Drumming, das ich so in diesem genre noch nicht gehört hatte. Und das Beste: ein singender Schlagzeuger!! Als mich diese Information erreichte, war es definitiv um mich geschehen: Umgehend mussten alle weiteren Scheiben dieser Band in meinen Besitz gelangen.

Doch keines ihrer anderen Werke hat in meinen Augen die Klasse dieses Albums je erreicht. Man schaute sich natĂŒrlich diverse Konzerte der Jungs an, wobei ich sagen muss, dass ich die großen live Glanztaten dieser Band leider nicht mehr miterleben durfte. Doch fĂŒr mich waren es trotzdem große Momente. Auch albumtechnisch versank man leider im Mittelmaß und die Band löste sich 2007 dann endgĂŒltig auf.

NatĂŒrlich hat sich im Laufe der Zeit mein Geschmack gewandelt und erweitert, doch bis heute ist dies fĂŒr mich eines der ganz großen Alben in meiner Sammlung, das ich mir von Vorne bis Hinten ohne zu skippen anhören kann, und das mir immer wieder ein LĂ€cheln ins Gesicht zaubert da es mich an eine verdammt geile Zeit erinnert.

 

The Kelly Family - over the hump

Meine Scheibe fated to die? Auch diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, will man beim nĂ€chsten Auftritt nicht mit diversen GegenstĂ€nden (wie faule Eier, BierglĂ€ser) beworfen werden (volle Bierflaschen oder Dosen wĂ€ren ok). Ich kann ein gewisses Ringen mit mir selbst nicht verleugnen, was die Preisgabe dieses Geheimnisses betrifft. Doch ich spring jetzt einfach mal ins kalte Wasser und plĂ€diere an das VerstĂ€ndnis eines Jeden und ermahne vor vorschneller Verurteilung. Bedenkt: Jeder Mensch macht Fehler. Und wer ohne SĂŒnde ist der werfe 
 ja ja, ist ja gut. Es handelt sich um der Kelly Family`s „over the hump“.

Nur Freunde aus meiner frĂŒhesten Schulzeit sind in Kenntnis ĂŒber diese dunkelsten meiner musikalischen Schandtaten. Nun gut, es ist auch verdammt lange her und man kann es ja irgendwie als JugendsĂŒnde abtun. Und wer glaubt ich hab mir das nur mal so gekauft, der irrt. Ich war ein regelrechter Kelly Family Junkie und wusste jedes Mitglied der wandelnden Altkleidersammlung beim Namen zu nennen.

Zum GlĂŒck endete dieses dunkle Kapitel meiner Hörgewohnheiten noch in sehr jungen Jahren und irgendwie ist mir bis heute schleierhaft was mich dermaßen daran faszinierte. Gut es ist eine Menge Zeit seitdem verstrichen und ich wĂ€re gar nicht mehr imstande zu sagen, ob dieses PrachtstĂŒck (Achtung: Ironie) einer Cd sich noch irgendwo bei mir zuhause versteckt. Aber ich hoffe doch mal stark, dem ist nicht so.

Oh Gott ich kann kaum fassen das ich das an die Öffentlichkeit lasse
 naja was solls. Es soll ja schließlich richtig peinlich sein sonst macht`s ja keinen Spaß. Na denn, ich hoffe ihr seid zufrieden. Ich werde fĂŒr den Rest meines Lebens gebrandmarkt umherwandeln und mir meine verbalen (oder auch non verbalen) Ohrfeigen fĂŒr diese Peinlichkeit abholen.

Na denn Prost.

 

Simmi dies for satanic surfers, but sometimes he wish he was an angel ;)

www.myspace.com/thewitchesspace
www.myspace.com/witchdrummer

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  • Hit Single (Original Version)
    Band : Kurt J. Moser
    Album : apr011 – Hit The Single
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    Headliner

  • Hit Single (Remix)
    Band : WIARM
    Album : apr011 – Hit The Single
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  • Hit The Single (Cover)
    Band : rhd feat. Simon Plaickner
    Album : apr011 – Hit The Single
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    2

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    culture assault

  • Hit Single (Demon In The Concrete Mix)
    Band : ADM
    Album : apr011 – Hit The Single
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    6

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  • Hit Single (d-d d-d-d Remix)
    Band : Herr Moser vs. Herr Zemmler
    Album : apr011 – Hit The Single
    1
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    culture assault

  • Hit Single (Rabenschwarz Remix)
    Band : Corax
    Album : apr011 – Hit The Single
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    airbagpromo records

  • Hit Single (Cover)
    Band : Jambalaya News
    Album : apr011 – Hit The Single
    3
    0
    3

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    Kreatif Multimedia GmbH

  • Hit Single (Cover)
    Band : Jesus Christ Superfuzz
    Album : apr011 – Hit The Single
    0
    0
    5

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    Kreatif Multimedia GmbH

  • Hit Single (The Real)
    Band : Jim Pansen feat. Kurt J. Moser
    Album : apr011 – Hit The Single
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